Landesverband Bayerischer Fahrlehrer e. V.
(Veranstaltung am 31.03.2006)
Humoristische Laudatio der „Altneihauser Feierwehrkapell’n“
(Verfasser Norbert Neugirg © 2006)
Leut’, die lebenslang erschrocken
als Beifahrer im Auto hocken
und ständig einen fahren lassen,
mit dem sie sich für Geld befassen
und sonst nicht groß was reißen,
werden Fahrlehrer geheißen.
Lehrer für die Fahrerei
haben recht viel frei
und deshalb gibt’s im Bayernland
den Landesfahrlehrerverband,
der in Hallen, die er mietet,
den Fahrlehrern Zerstreuung bietet,
die sich, statt daheim zu bleiben,
mit Essen dann die Zeit vertreiben
und irgendwelches Zeug anhören,
auf dass sie mal beschäftigt wären.
Der Oberfahrlehrer des Landes
und Anführer des Standes,
von Bressensdorf, befahl dem Haufen,
den er anführt, aufzulaufen
egal woher auf eig’ne Kosten
in einer Stadt im nahen Osten
Bayerns mit dem Namen Weiden –
da ist man es gewohnt zu leiden.
Die Oberpfalz am Rand zu Böhmen
ist bekanntlich hart im Nehmen
und sie wird das Volk verkraften,
Hauptsache, es bleibt nicht haften.
Gott sei Dank ist abzuseh’n,
dass die, die kamen, wieder geh’n.
. . .
Weil Fahrlehrer die Zeit bloß nützen,
irgendwo herum zu sitzen
um auf einen jeden
besser wissend einzureden,
sind sie in Weiden die zwei Tage
auch zu mehr nicht in der Lage.
…..
In der Münchner Fahrlehrerkanzlei
gibt’s für die Schreiberei
beschäftigte Personen,
die sich permanent nicht schonen,
um die, die beruflich bloß daneben sitzen,
auch noch drin zu unterstützen.




